Mehr Aufwand
Briefe müssen geöffnet, sortiert, gescannt, abgelegt und wiedergefunden werden.
Empfängerrecht statt Papierzwang
Digital, wenn ich will.
Rechnungen, Bescheide und vergleichbare Dokumente sollen digital zugestellt werden können, wenn Empfänger das wollen. Papier darf möglich bleiben, aber nicht die erste und einzige Option sein.
Digital zuerst. Papier nur, wenn es nötig ist.
Viele Unternehmen und Verwaltungen verschicken weiterhin Papier, obwohl digitale Zustellung technisch längst Alltag sein könnte. Das kostet Zeit, Porto, Material, Lagerfläche und Aufmerksamkeit.
Briefe müssen geöffnet, sortiert, gescannt, abgelegt und wiedergefunden werden.
Empfänger können oft nicht selbst entscheiden, wie sie wichtige Dokumente erhalten.
Digitalisierung bleibt freiwilliger Service, obwohl sie für viele Menschen längst Standard ist.
Wir überweisen Geld per Smartphone, schließen Verträge online ab und Unternehmen tauschen Rechnungen zunehmend digital aus. Trotzdem hören private Empfänger noch immer: „Digital geht bei uns nicht. Sie bekommen das per Post.“
Die Technik ist da. Was fehlt, ist ein Anspruch für Empfänger, digitale Zustellung auch tatsächlich wählen zu können.
Seit 2025 müssen inländische Unternehmen grundsätzlich E-Rechnungen empfangen können. Privatkunden profitieren davon nicht automatisch.
Wer Unterlagen digital haben möchte, soll nicht mehr gezwungen werden, Papier zu akzeptieren.
Empfänger sollen einen gesetzlichen Anspruch bekommen, Rechnungen sowie staatliche und behördliche Dokumente digital erhalten zu können. Der digitale Empfang muss einfach, dokumentiert und alltagstauglich sein.
Wer digitale Zustellung möchte, soll sie bekommen. Unternehmen und öffentliche Stellen sollen dafür einen verlässlichen Weg anbieten müssen: E-Mail, Kundenportal, Download oder ein anderer geeigneter elektronischer Zustellweg.
Unsere Forderung ist ein klarer rechtlicher und technischer Rahmen: Wenn Empfänger digitale Zustellung wählen und den Empfang bestätigen, soll kein zusätzlicher Papierbrief nötig sein. Wenn keine Bestätigung erfolgt, bleibt Papier der sichere Fallback.
Wir fordern kein pauschales Papierverbot. Wer Papier braucht oder möchte, soll weiterhin Papier erhalten können. Es geht um Wahlfreiheit, nicht um Ausschluss.
Der praktische Ablauf soll einfach sein und rechtlich sauber geregelt werden. Die Kampagne behauptet nicht, dass jede einfache E-Mail-Bestätigung heute schon eine förmliche Zustellung oder ein Einschreiben ersetzt.
Der Absender stellt Rechnung, Bescheid oder vergleichbares Dokument über einen geeigneten digitalen Weg bereit.
Der Empfänger bestätigt aktiv, dass das Dokument angekommen ist und digital angenommen wird.
Bleibt die Bestätigung innerhalb einer definierten Frist aus, wird das Schreiben wie bisher auf Papier versendet.
Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen grundsätzlich E-Rechnungen empfangen können. Für das Ausstellen gelten Übergangsregelungen. Rechnungen an private Endverbraucher sind von dieser B2B-Regelung nicht entsprechend erfasst.
Die Aussagen zur E-Rechnung beziehen sich auf die FAQ des Bundesministeriums der Finanzen zur verpflichtenden E-Rechnung. Dort wird auch klargestellt, dass die Regelungen Ausnahmen, Übergänge und eigene Geltungsbereiche haben.
BMF-FAQ zur E-Rechnung öffnenTrag deine E-Mail-Adresse ein und bestätige den Link in der Mail. Erst danach zählt deine Unterstützung öffentlich mit.
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